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Bachelorstudiengang Pflege (wird neu konzipiert)

Profil des Studiengangs

Vor dem Hintergrund der veränderten Bedingungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen, aber auch der demografischen und sozialstrukturellen Veränderungen in unserer Gesellschaft sowie der Notwendigkeit, innerhalb der europäischen und internationalen Entwicklung anschlussfähig zu bleiben, wird an der Katholischen Fachhochschule Freiburg ein interdisziplinäres Konzept für die Ausbildungsgänge Physiotherapie und Pflege angeboten.

Der Konzeption der B.A. Studiengänge Physiotherapie und Pflege an der KFH Freiburg liegt die Überzeugung zugrunde, dass interdisziplinäre Kooperation bereits in der Ausbildung entsteht und gefördert werden kann. Es wird daher ein Konzept umgesetzt,  bei dem die Studiengänge Physiotherapie und Pflege in Theorie und Praxis miteinander verzahnt angeboten werden. Die Interdisziplinarität wird in verschiedenen Bereichen verwirklicht, wie z.B. im gemeinsamen Unterricht, durch Teamteaching, oder durch interdisziplinäre Projekte.

Die » Robert-Bosch-Stiftung  unterstützt die interdisziplinäre Ausbildung in den Bachelorstudiengängen Pflege und Physiotherapie.

Die Studiengänge sollen reflektierende Praktiker mit theoriegeleiteter Handlungskompetenz ausbilden und dazu befähigen,

  • wissenschaftlich fundiert und selbstständig Prävention, Physiotherapie, Pflege und Rehabilitation von und mit Patientinnen und Patienten durchzuführen,
  • Methoden der Qualitätssicherung zu kennen und Maßnahmen zu ermöglichen, um evidenzbasiert (be)handeln zu können und
  • die eigenen Kenntnisse im lebenslangen Lernen weiterzuentwickeln.

Dabei stellen berufsethische Normen den Rahmen dar, innerhalb dessen die Absolventinnen und Absolventen arbeiten und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Entwicklungen das Gesundheitssystem im Sinne der Gesellschaft und der beruflichen Weiterentwicklung positiv beeinflussen.

Durch den international anerkannten Berufsabschluss des Bachelor of Arts (Pflege) schließt sich Deutschland den europäischen Entwicklungen im Gesundheitsbereich an. Dies ist auch deswegen erforderlich, damit deutsche Abschlüsse im internationalen Vergleich anerkannt werden können. Vor allem aber können durch eine akademische Qualifikation wissenschaftliche Kompetenzen die praktische Tätigkeit untermauern sowie internationaler Austausch und Kooperation befördert werden.

Studieninhalte

  • Medizinische Grundlagen:
    Anatomie, Physiologie, Pathologie, Pharmakologie
  • Sozial- und geisteswissenschaftliche Grundlagen:
    Soziologie, Psychologie, Pädagogik, Kommunikationswissenschaften, Philosophie und Ethik
  • Theoretische Grundlagen: Pflegemodelle und -theorien, wissenschaftliches Arbeiten, Statistik, Rehabilitationswissenschaft, professionelles Handeln, Clinical Reasoning
  • Praktische Grundlagen: praktisch-technische Kompetenzen (hands-on und    hands-off) in den Bereichen: Pflegerische Prozessgestaltung, aktivierend therapeutische Pflege, pflegerische Anleitung, Beratung und Begleitung
  • Angeleitete und reflektierte Praktika in Einrichtungen des Gesundheitswesens z.B. Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und Praxen.

Im Studium werden alle für die pflegerische Arbeit relevanten Inhalte angeboten. Sie sind entsprechend der "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF) aufgebaut. Dies bedeutet, dass Menschen mit ihren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Bedeutung für sie in ihrem gesellschaftlichen und privaten Leben im Zentrum des Studiums stehen.

 

Weitere Informationen

Aufbau des Studiums/Studiendauer
Die Regelstudienzeit umfasst 6 Semester einschließlich fünf integrierter Praktika.

Theoretischer und praktischer Unterricht an der Hochschule findet im Wechsel mit Studienbegleitenden Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen ab. Unterschiedliche Lehr- und Lernformen beziehen sich auf Seminare, problemorientiertes, ganzheitliches Lernen, Kleingruppenarbeit und blended-learning Einheiten. Am Ende jedes Semesters werden Prüfungsleistungen erbracht, die in unterschiedlicher Gewichtung in die Abschlussprüfung einfließen. Studienabschluss bildet die Bachelorthesis.

Skills-Labs Pflege und Physiotherapie
Mit Beginn des Wintersemesters 2009/10 wurden in Räumen der KFH Freiburg zwei neue komfortable Skills-Labs eingerichtet. Damit entfallen für die Studierenden aufwändige Anfahrten an externe Räumlichkeiten. Zudem sind die Übungsräume deutlich größer als zuvor und bestens ausgestattet ... mehr

Studienvoraussetzung

  • Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife.

Die Zulassung zum Studium an der KFH Freiburg erfolgt nach einem Zulassungsverfahren, das schulische Leistungen (Fachhochschulreife, Abitur) und vorheriges soziales Engagement berücksichtigt. Studiengangsspezifische Praktika sind keine Voraussetzung, werden aber empfohlen.

Studienabschluss
Das Studium schließt mit einem "Bachelor of Arts" (Pflege) ab. Das fünfte Semester kann als Auslandssemester absolviert werden. Nach europäischem Standard  werden 180 Credit Points (ECTS) vergeben (1 Credit Point entspricht dem Arbeitsaufwand von 30 Stunden; damit entspricht der Studienaufwand - Präsenz- und Eigenstudium - einer Vollzeittätigkeit).
Der Abschluss Bachelor of Arts in Pflege schließt nicht gleichzeitig die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/-in gemäß Krankenpflegegesetz ein.

Studiengebühren und -beiträge
500,00 EUR pro Semester zzgl. Verwaltungskosten. Weiterhin ist mit studiengangsspezifischen Kosten zu rechnen (Bücher, sonstige Literatur).

Kontakt

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Ulrike Thielhorn
Telefon +49 761 200-1538
thielhorn@kfh-freiburg.de

Studiengangssekretariat
Sprechzeiten:
Montag-Donnerstag 9:00 - 13:00 Uhr

Marianne Hopmeier
Telefon +49 761 200-1421
Fax +49 761 200-1496
hopmeier@kfh-freiburg.de

Allgemeine Studienberatung
Telefon +49 761 200-1400
Fax +49 761 200-1497
studienberatung@kfh-freiburg.de

 
 
 
 
2009, Katholische Fachhochschule Freiburg   |   Kontakt